Die beste Reisezeit für Madrid: ehrliche Monats-für-Monat-Übersicht für 2026
Was ist die beste Reisezeit für Madrid?
April–Mai und September–Oktober sind die optimalen Zeitfenster: angenehme 18–25 °C, volles Kulturprogramm, Außenterrassen von ihrer besten Seite und das San-Isidro-Fest im Mai. Juli und August sind machbar, erfordern aber Strategien zum Umgang mit der Hitze — Mittag meiden, stark auf Museen und Klimaanlage setzen.
Direkte Antwort: Frühling (April–Mai) und Herbst (September–Oktober) sind die besten Zeiten für Madrid. Der Sommer ist machbar, erfordert aber Hitzeschutzmaßnahmen. Der Winter ist am günstigsten und am besten für museumsintensive Besuche.
Madrids Klima: Der 650-Meter-Faktor
Madrid liegt auf einem Hochplateau auf 650 Metern über dem Meeresspiegel — höher als die meisten europäischen Hauptstädte. Das schafft ein ausgeprägt kontinentales Klima: heiße, trockene Sommer mit intensiver Sonne; kalte Winter mit gelegentlichem Schnee von der Sierra de Guadarrama; und hervorragende Übergangsjahreszeiten.
Die Höhenlage bedeutet, dass die Sommersonne selbst bei moderaten Temperaturen hart ist. Ein 28-°C-Tag in Madrid im Mai fühlt sich sehr anders an (und angenehmer) als ein 28-°C-Tag in einer tiefer gelegenen europäischen Stadt. Gleichzeitig ist die Winterkälte trocken statt feucht — körperlich oft erträglicher als die nassen 8 °C in London oder Amsterdam.
Die praktische Konsequenz: die Wetterextreme an beiden Enden des Kalenders sind handhabbar. Die größte Herausforderung ist die Juli-August-Hitze, nicht die kalten Winter.
Monats-für-Monat-Übersicht
Januar
Kalt (durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen 5–10 °C), ruhig, am günstigsten. Die Dreikönigsparade (Cabalgata de Reyes, 5. Januar) ist ein Großereignis — Festwagen, Kostüme und in die Menge geworfene Süßigkeiten. Nach der Parade tritt die Stadt in ihre ruhigste Phase des Jahres ein. Museen sind unüberfüllt. Hotelpreise sind auf dem Jahrestief. Wer den Prado mit halber Kapazität erleben möchte, ist im Januar wirklich ideal aufgehoben.
Februar
Noch kalt, noch ruhig. Die Karnevalszeit (Ende Februar) bringt Straßenfestlichkeiten in Lavapiés und Madrids Zentrum, obwohl Madrids Karneval weniger aufwändig ist als der in Cádiz oder Teneriffa. Ende Februar zeigen sich die ersten Frühlingszeichen. Unterkünfte bleiben günstig.
März
Das Wetter verbessert sich, bleibt aber unberechenbar — 12–18 °C, gelegentlicher Regen, böige Winde von der Sierra. Prado und andere Museen sind wochentags wenig besucht. Ein guter Monat für innenraumorientierte Besuche kombiniert mit Tagesausflügen an klaren Tagen. Hinweis: Las Fallas ist ein Valencianisches Festival im März, nicht Madrid — eine häufige Verwechslung.
April
Der Frühling kommt richtig an. Temperaturen 15–22 °C, generell mild und trocken. Parks in Blüte. Außenterrassensaison offiziell eröffnet. Die Osterwoche (Semana Santa) fällt in vielen Jahren in den April — feierliche Prozessionen in Madrid, allerdings weniger aufwändig als Sevillas berühmte Semana Santa. Unterkunftspreise steigen leicht um Ostern. Das Gesamturteil: April ist hervorragend für einen Besuch — angenehmes Wetter, moderate Preise, keine extremen Menschenmassen.
Mai
Madrids bester Monat für viele Besucher. Temperaturen konstant bei 18–25 °C. Das San-Isidro-Fest (um den 15. Mai, offiziell der Festtag von Madrids Schutzpatron) verwandelt die Stadt für eine Woche:
- Kostenlose Open-Air-Konzerte in mehreren Stadtparks und -plätzen
- Chulapos und Chulapas (traditionelle Madrider Kostüme, Frauen mit Tupfenkleidern und Nelken) überall in der Stadt
- Stierkampfsaison erreicht ihren Höhepunkt in Las Ventas — die prestigeträchtigste Stierkampfsaison Spaniens
- Straßenmärkte, traditionelle Essensstände
Der Nachteil: Unterkunftspreise erreichen in der San-Isidro-Woche ihren Höhepunkt. 2–3 Monate im Voraus buchen, wenn die Reise damit zusammenfällt.
Juni
Noch hervorragendes Wetter, 22–28 °C. Weniger überfüllt als im Mai, weil San Isidro vorbei ist und der Sommertourismus noch nicht voll angelaufen ist. Die ersten Juniwochen sind ein stilles Fenster. Ende Juni beginnt Orgullo (Pride), mit Schwerpunkt auf Chueca — sehr lebhaft, Unterkünfte füllen sich schnell. Juni ist auch ein guter Monat für Tagesausflüge, mit langen Tageslichtstunden (Sonnenuntergang nach 21:30 Uhr), die den ganzen Nachmittag in Toledo oder Segovia ermöglichen.
Juli
Heiß: 30–36 °C regelmäßig, Spitzen bis 40 °C bei Hitzewellen. Der intensivste Tourismusmonat. Die Hitze schafft einen überarbeiteten Tagesrhythmus:
- 08:00–11:00 Uhr: Outdoor-Erkundung (Königspalastbereich, Retiro-Spaziergänge, Frühstück im Viertel)
- 11:00–18:00 Uhr: Museen, klimatisierte Cafés, lange Mittagessen
- 18:00–22:00 Uhr: Außenbesichtigungen beleben sich (Parks, Platz-Sitzen, Dachterrassenrestaurants)
- 22:00–02:00 Uhr: Abendessen, Bars, Nachtleben (wirklich die beste Madrider Spät-Nacht-Saison)
Das Veranos-de-la-Villa-Open-Air-Kunstprogramm läuft den ganzen Juli und August — kostenlose Outdoor-Konzerte in Parks und Stadtplätzen.
August
Ähnliche Hitze wie im Juli, aber die Stadt leert sich. Viele Madrileños nehmen ihren vollen August-Urlaub (Schulferien laufen Juli–August). Einige Stadtviertelrestaurants und kleinere Läden schließen für 2–4 Wochen. Die touristische Infrastruktur bleibt geöffnet. Das Ergebnis: Touristisches Madrid funktioniert normal, aber das authentische Straßenleben der Wohnviertel wird ruhiger. Museen sind mit internationalen Touristen stark besucht; die Warteschlangen im Prado können im August am längsten des Jahres sein.
Ehrliches Urteil: August funktioniert logistisch, fühlt sich aber weniger lebendig an als jeder andere Monat. Wer eine Wahl hat, sind Mai, September oder Oktober alle vorzuziehen.
September
Hervorragend. Temperaturen kehren zu 22–26 °C zurück. Madrids Kultursaison startet neu — neue Ausstellungen, Theater- und Opernspielzeit im Teatro Real, Restaurants, die im August geschlossen waren, öffnen wieder. Einheimische kehren aus dem Urlaub zurück. Die Stadt fühlt sich voll und energiegeladen an. Unterkunftspreise steigen durch den September. Das Fehlen eines einzigen Hauptfests macht September oft übersehen — was ihn wohl zum besten Monat für einen unkomplizierten, gut bepreisten Besuch macht.
Oktober
Herbstgipfel. 18–22 °C, ausgezeichnetes Licht, die Bäume im Retiro-Park färben sich. Das ist eine der schönsten Besuchszeiten — der Retiro im Oktober ist wirklich fotogen. Unterkunftspreise entsprechen dem Mai (der anderen Hochsaison). Gut gelegene Zentralhotels im Voraus buchen. Olivenernte in Toledo und der umliegenden Region; neuer Jahrgang Wein beginnt auf Restaurantkarten zu erscheinen.
November
Herbstkühle, 12–17 °C, etwas Regen. Noch bis Mitte November genießbar; ab Mitte November beginnt der Winter sich zu festigen. Ein guter Monat für Museumsbesuche, geringere Menschenmassen und wirklich Nebensaisonpreise. Die Weihnachtsbeleuchtung im Madrider Zentrum geht Ende November an.
Dezember
Kalt (durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen 8–12 °C) und festlich. Die Weihnachtsbeleuchtung auf der Gran Vía ist spektakulär. Die Plaza Mayor beherbergt einen traditionellen Weihnachtsmarkt (Mercado de Navidad) — klein, aber stimmungsvoll, mit Kunsthandwerkständen und traditionellen Speisen. Silvester an der Puerta del Sol ist eines der großen öffentlichen Ereignisse Europas: Hunderttausende versammeln sich, um 12 Trauben beim Mitternachtsschlag zu essen (eine pro Glockenschlag), live im spanischen Fernsehen übertragen. Unterkünfte rund um Weihnachten und Silvester sind teuer und werden weit im Voraus gebucht.
Ein monatsweiser Hotelpreisführer
Das Verständnis der Preis-Saisonalität hilft bei der Planung:
Hochpreisperioden (1–3 Monate im Voraus buchen):
- Mai (San-Isidro-Woche, Mitte Mai)
- Ende Juni–Anfang Juli (Orgullo/Pride)
- Oktober (Herbst-Höhepunkt, volles Stadtprogramm)
- Weihnachten und Silvester (Ende Dezember–Anfang Januar)
- Osterwoche (variiert jedes Jahr, Ende März oder April)
Nebensaison mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis:
- Januar (nach der Dreikönigsparade bis Mitte Februar)
- Februar (ruhig, kalt, niedrigste Preise)
- Mitte November bis Anfang Dezember
- Mitte Januar bis Mitte März
Mittlerer Bereich:
- April (gutes Wetter, steigende Preise von Ostern bis Ende April)
- Juni (Wetter verbessert sich, moderate Preise bis zu Pride)
- September (ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis Anfang bis Mitte September vor dem Herbsthöhepunkt)
Beispielpreisbereiche für ein zentrales 3-Sterne-Hotel pro Nacht:
- Hochsaison (Mai/Oktober): 130–180 €
- Zwischensaison (April/September): 100–140 €
- Nebensaison (Januar/Februar): 70–100 €
Direkt beim Hotel oder über Booking.com/Hotels.com buchen schlägt in der Regel die höchsten Preise; viele Hotels gleichen Preise mit OTAs ab.
Madrids Mikrosaisons: Der Besucherkalender
Statt in breiten Jahreszeiten zu denken, arbeiten erfahrene Madrid-Besucher mit Mikrosaisons:
Ende März bis Mitte April: Der Frühling zieht ein. Die Temperaturen sind endlich konstant. Die Rosen des Retiro blühen noch nicht, aber die Parks sind grün. Das ist wohl das süßeste Fenster mit wenig Konkurrenz vor dem April-Mai-Höhepunkt.
Mitte Mai (San-Isidro-Woche): Die Stadt auf ihrem lokal-festlichsten. Die höheren Preise sind es vollkommen wert, wenn man im Voraus buchen kann. Die Corridas in Las Ventas während San Isidro sind die prestigeträchtigsten Stierkämpfe der Welt — kulturell bedeutsam auch für jene, die dem Stierkampf als Tradition ambivalent gegenüberstehen.
Erste zwei Junijwochen: Warm, moderate Menschenmassen, bevor Pride beginnt. Eine konstant unterschätzte Reisezeit. Sonnenuntergang ist gegen 21:30 Uhr, was enorme abendliche Außenzeit gibt.
September: Madrids bestgehütetes Geheimnis. Die Stadt fühlt sich an, als entdecke sie sich nach August neu. Neue Restaurantmenüs, neue Ausstellungen, alle zurück aus dem Urlaub. Temperaturen perfekt für Tagesausflüge. Unterkunftspreise starten niedrig und steigen durch den Monat.
November–Dezember (Vorweihnachtszeit): Kalt, aber stimmungsvoll. Die ersten Weihnachtslichter auf der Gran Vía gehen typischerweise Mitte November an. Wochenend-Nachmittage in dieser Zeit sehen Madrids Einwohner bei den spanischsten Aktivitäten: Spaziergang durch den Retiro in warme Kleidung gehüllt, lange Mittagessen in Chamberí, nachmittäglicher Wermut in La Latina.
Spezifische Probleme vermeiden
Juli–August meiden, wenn: Die Hitzetoleranz begrenzt ist, ältere Verwandte oder kleine Kinder mitreisen, die 38 °C schwierig finden, authentisches Viertel-Leben statt Touristen-Infrastruktur gewünscht wird, oder ein enges Budget besteht (Sommer erhöht die Preise).
Große Festwochen meiden, wenn: Nicht weit im Voraus gebucht wurde. San Isidro (Mitte Mai), Orgullo (Ende Juni/Anfang Juli) und Silvester schaffen alle Unterkunftsengpässe im Madrider Zentrum.
La Tomatina und Las Fallas sind NICHT in Madrid. La Tomatina (Tomatenschlacht) findet in Buñol, Valencianische Region, Ende August statt. Las Fallas (Feuerfestival) ist im März in Valencia. Diese werden in allgemeinen Spanien-Suchen manchmal fälschlicherweise mit Madrid in Verbindung gebracht — sie sind es nicht.
Tagesausflüge und saisonale Überlegungen
Die vier besten Tagesausflüge (Toledo, Segovia, El Escorial, Aranjuez) sind das ganze Jahr über möglich, mit saisonalen Variationen:
Frühling: Beste Jahreszeit für alle Tagesausflüge. Die Aranjuez-Königsgärten sind im April–Mai spektakulär. Die Erdbeersaison in Aranjuez läuft April–Juni.
Sommer: Toledo und Segovia sind schön, aber mittags heiß. Morgens bis 09:00 Uhr an der Kathedrale oder dem Aquädukt sein, eine lange Mittagspause in der heißesten Zeit und ab 17:00 Uhr wieder erkunden.
Herbst: Hervorragend für alle Ziele. Segovias Cochinillo-Saison ist am beliebtesten. Die Sierraaussichten von El Escorial im Oktober sind herausragend.
Winter: Toledos mittelalterliche Gassen im Morgennebel sind stimmungsvoll. El Escorial macht im Winter am meisten Sinn, wenn die nüchterne Größe des Klosters zur kalten Luft passt. Zugtickets in der Weihnachtsferienzeit im Voraus buchen.
Den Leitfaden zu den besten Tagesausflügen von Madrid und den AVE-Zugreiseführer für detaillierte Logistik nach Jahreszeit lesen.
Vergleichstabelle: Den richtigen Monat für Madrid wählen
| Monat | Wetter | Menschenmassen | Preis | Highlight |
|---|---|---|---|---|
| Januar | 8–12 °C, kalt | Sehr gering | Günstigst | Dreikönigsparade (5. Jan.) |
| Februar | 10–14 °C, kühl | Gering | Günstig | Ruhige Museen |
| März | 13–18 °C, wechselhaft | Gering–Mittel | Mittel | Erste Frühlingswärme |
| April | 16–22 °C, mild | Mittel | Mittel–Hoch | Parks in Blüte |
| Mai | 18–26 °C, warm | Hoch | Hoch | San Isidro (15. Mai) |
| Juni | 22–29 °C, warm | Hoch | Mittel–Hoch | Lange Abende |
| Juli | 30–36 °C, heiß | Sehr hoch | Hoch | Museen unverzichtbar |
| August | 30–36 °C, heiß | Hoch | Mittel–Hoch | Stadt leert sich lokal |
| September | 22–26 °C, ideal | Mittel | Mittel | Bester unterschätzter Monat |
| Oktober | 17–22 °C, hervorragend | Hoch | Hoch | Herbstfarben im Retiro |
| November | 12–17 °C, abkühlend | Gering–Mittel | Mittel | Vorweihnachtslichter |
| Dezember | 8–13 °C, kalt | Mittel | Hoch (Weihnachten) | Weihnachtsatmosphäre |
Madrid im Sommer meistern: Praktische Hitzeschutzstrategien
Wer im Juli oder August reist und das Datum nicht ändern kann:
Der Madrider Tagesrhythmus: Lokale Zeiten übernehmen. Früh frühstücken (08:00–09:00 Uhr). Besichtigungen am Morgen (09:00–12:00 Uhr). Langes Mittagessen in einem Restaurant mit Klimaanlage (14:00–16:00 Uhr). 14:00–18:00 Uhr drinnen bleiben (die intensivste Hitze). Ab 18:00 Uhr wieder nach draußen, wenn die Sonne sinkt und die Stadt sich belebt. Abendessen um 22:00 Uhr. Das ist kein Faulheit — es ist rationales Hitzeschutzmanagement.
Dachterrassen-Pools: Mehrere Madrider Hotels öffnen ihren Dachterrassen-Pool-Zugang für Nicht-Gäste gegen eine Tagesgebühr im Sommer. Hotel ME Madrid, Riu Plaza España und VP El Madroño gehören zu den Optionen. Preise beginnen bei ca. 30 € für Pool-Zugang inklusive eines Getränks. Kein traditioneller Tourismus, aber ein echtes Madrider Sommererlebnis.
Museum-Klimaanlage als Feature: Madrids Sommer macht die Museen des Goldenen Dreiecks zu erstklassigen Zielen, speziell weil sie kühl sind. Prados Innentemperatur ist bei 38 °C eine Erleichterung. Museumsbesuche von 2–3 Stunden in der Zeit von 12:00–16:00 Uhr planen — so gewinnt man Kultur und thermale Zuflucht zugleich.
Kaltgetränke-Kultur: Madrids Bar-Terrassen im Sommer sind voller Menschen, die Agua con Gas (Mineralwasser), Tinto de Verano (kalter Rotwein mit Zitronenlimonade) und Clara (Bier mit Zitrone) trinken — alles kalt. Die Stadt hat eine meisterhafte Kaltgetränke-Kultur. Ca. 3–4 € pro Getränk einplanen und regelmäßige Hydrierungspausen einlegen.
Wo man in der Hochsommerhitze meiden sollte: Die Kopfsteinpflasterstraßen von La Latina zwischen 13:00 und 16:00 Uhr sind im Julihitze wirklich strapaziös. Die Straßen speichern die Sonne und es gibt wenig Schatten. Entweder früh morgens besuchen (10:00–12:00 Uhr) oder nach 18:00 Uhr, wenn die Steine abkühlen und das Viertel für den Abend-Tapas-Rundgang wieder auflebt.
Das Wetter für Tagesausflüge nutzen
Die AVE-Tagesausflüge werden saisonal auf spezifische Weise beeinflusst:
Toledo im Regen: Wirklich stimmungsvoll an nebligen Herbst- oder Wintermorgen — die mittelalterlichen Gassen und der Kathedraleninnenraum sind bei schwachem Licht dramatischer. Das Buntglas der Kathedrale (am besten bei schwachem Außenlicht zu sehen) ist an bewölkten Tagen besonders schön. Juli–August: früh aufbrechen (08:30-Uhr-Zug ab Atocha), um zu erkunden, bevor die Mittagshitze einsetzt.
Segovia im Schnee: Im Winter bringt gelegentlich Schnee nach Segovia (auf 1.000 m Höhe). Der Aquädukt und der Alcázar im Schnee sind außergewöhnlich. Wettervorhersage prüfen — die C-3-Cercanías fährt in den meisten Wetterlagen weiter, aber Bedingungen vorher verifikzieren.
Aranjuez im Frühling: Die Erdbeersaison (April–Juni) fällt mit dem Höhepunkt der Gärten zusammen. Die Königsgärten sind in voller Blüte. Aranjuez speziell für den Frühling planen, wenn man das volle Gartenerlebnis möchte.
Sierra de Guadarrama im Sommer: Der kontraintuitive Tagesausflug für Sommerbesucher: mit der Cercanías C-8 nach Cercedilla fahren (kühlere Bergluft, 15–20 °C selbst im Juli) und wandern. Einen Museumsmorgen in Madrid mit einem Nachmittags-Bergausflug zu kombinieren ist eine legitime Sommerstrategie. Weitere Infos im Sierra-de-Guadarrama-Tagesguide.
Häufige Fragen zu Die beste Reisezeit für Madrid
Wie ist das Wetter in Madrid im Frühling?
März bis Mai ist Madrids schönste Jahreszeit. März ist wechselhaft (12–18 °C, etwas Regen). April stabilisiert sich bei 15–22 °C mit milden Tagen und kühlen Nächten — Parks blühen, Außenterrassen öffnen, und die Stadt ist am fotogensten. Im Mai kommt San Isidro (um den 15. Mai) mit Festen, Konzerten und Stierkampf — Unterkunftspreise erreichen ihren Höchststand. Der Frühling ist auch die am wenigsten überfüllte Schönwetterperiode vor dem Sommer.Ist Madrid im Sommer zu heiß?
Juli und August erreichen regelmäßig 35–38 °C, mit periodischen Hitzewellen über 40 °C. Besichtigungen werden zwischen 12:00 und 18:00 Uhr unangenehm. Madrid im Sommer funktioniert aber gut, wenn man den lokalen Tagesrhythmus übernimmt: frühe Morgen für Außensehenswürdigkeiten (vor 11:00 Uhr), Museen und Klimaanlage für den Mittag, später Nachmittagsspaziergang ab 18:00 Uhr, Abendessen um 21:30 Uhr. Viele Madrileños verlassen die Stadt im August; einige Stadtviertelrestaurants schließen; die Stadt ist ruhiger, aber der Tourismus erreicht seinen Höhepunkt.Welcher Monat eignet sich am besten für Budgetreisen nach Madrid?
November bis Februar bietet die niedrigsten Hotelpreise — oft 30–40 % weniger als in der Hochsaison. Das Wetter ist kalt (8–15 °C tagsüber), aber für Besichtigungen handhabbar. Museen haben die kürzesten Warteschlangen. Kostenlose Museumsabendstunden werden praktischer (um 17:30 Uhr für die 18:00-Uhr-Öffnung des Prado ankommen ist im Winter bequem). Weihnachten fügt Festlichkeit hinzu, erhöht aber die Preise ab Ende Dezember.Wann ist Orgullo (Madrider Pride) und sollte ich danach planen?
Madrids Pride (Orgullo) ist eines der größten LGBT+-Festivals Europas, mit Schwerpunkt im Chueca-Viertel, das typischerweise Ende Juni bis in die erste Juliwoche läuft. Die Hauptparade findet an einem Samstag Anfang Juli statt. Die Stadt ist sehr lebhaft, Unterkünfte in zentralen Bereichen sind Wochen im Voraus ausgebucht, und die Preise steigen stark. Ein außergewöhnliches Ereignis, an dem man teilnehmen kann; eine logistische Herausforderung ohne Planung.Was sind die wichtigsten Feste und Veranstaltungen in Madrid 2026?
San Isidro (Schutzpatron, um den 15. Mai): kostenlose Konzerte, Tracht, Eröffnung der Stierkampfsaison. Orgullo/Pride (Ende Juni–Anfang Juli): massives LGBTQ+-Festival, Epizentrum Chueca. Veranos de la Villa (Juli–August): Sommer-Kunstprogramm, Open-Air-Konzerte. Weihnachten und Cabalgata de Reyes (24. Dezember–6. Januar): Lichter, Plaza-Mayor-Markt, Dreikönigsparade (5. Januar). Silvester an der Puerta del Sol: die Tradition des Traubenessens beim Stundenschlag.
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